Warum sollte Ihr Hund eine Hundeschule besuchen?

Hunde sind äußerst lernfähige, soziale aber hoch sensible Lebewesen. Sie lernen ein Leben lang und sind in der Lage zwischenartliche tiefe Bindungen einzugehen.
Sie kommen nicht mit einem genetischen Programm auf die Welt das ihnen sagt, was Sitz, Platz, Bleib usw. bedeutet. So etwas wie „Kommissar Rex“ gibt es nicht im wahren Leben.  Sinngemäß verstehen sie kein Wort von dem was gesprochen wird, sind aber in der Lage auf bestimmte Worte von uns zu reagieren, wenn wir ihnen verständlich machen, was wir wollen. Um unserem Hund etwas beizubringen, müssen wir weder verkrampfte Körperbewegungen machen noch schreien.  Wir müssen uns nur klarmachen, wie ein Hund lernt und es konsequent und methodisch anwenden.
Wenn wir es schaffen unseren Hund zu motivieren und das Lernen für ihn zu einer lustvollen Aufgabe werden lassen, wird zwischen uns und dem Hund eine enge Bindung entstehen. Unser Hund kann dann zu einem Partner werden, mit dem wir uns sicher und wohl fühlen.
Die Erziehung eines Hundes ist eine wunderbare und spannende Aufgabe. Doch reicht es nicht nur einmal wöchentlich in der Hundeschule zu üben, sondern ständig und täglich, sobald wir mit unserem Hund zusammen sind.
In vergangenen Zeiten versuchte man unerwünschtes Verhalten beim Hund einfach mit Schimpfen und Prügeln zu ändern. Heute kennt man zum Glück andere, wesentlich wirkungsvollere und sanftere Methoden. Auch hat sich der Stellenwert von Hunden innerhalb der Familien geändert. Kettenhunde auf dem Hof die bewachen sollen, der Rasse Hund der im Zwinger gehalten wird und seinem Besitzer zu vermeintlichem Ansehen verhelfen soll, oder der unterdrückte, misshandelte „harte“ Hund, der die menschlichen Defizite seines Besitzers ausgleichen soll, gehört zwar immer seltener, doch leider immer noch zum Alltagsbild. Verantwortungsbewusste Menschen halten ihre Hunde heute als Familienmitglied. Trotzdem kommt es immer noch häufig zu Missverständnissen.
Besonders schockiert und enttäuscht sind viele Ersthundebesitzer, wenn sie feststellen müssen, dass trotz aller Aufmerksamkeit, Liebe und gutem Futter ihr Liebling sich nicht so verhält, wie sie es gerne möchten. Sie halten ihren Hund für undankbar wenn er auf Rückruf nur zufällig oder gar nicht reagiert oder sie beim füttern anknurrt.
Sauber soll der kleine Hund werden. Er sollte lernen zu uns zu kommen, nicht unnötig bellen und an der Leine laufen. Er soll nicht jagen, keinen Besucher belästigen, niemanden anspringen, wenn wir es wünschen sich still verhalten und und und ….. Woher soll ein Hund das alles ohne weiteres wissen, wenn wir es ihm nicht lernen.
Es bedeutet für uns viel Arbeit und Geduld, die wir investieren müssen, wenn es darum geht, dass er sich uns als verlässlicher Partner anschließen soll. Um dieses Ziel zu erreichen müssen wir die richtige Methode einsetzen.

Quelle „Hundeschule Peine“