Vom müden Krieger zum Sprinter

SianSian Auf diesen Namen hört der 5jährige Rüde und so stand  es auch in  einem Tierheim  auf dem kleinen weißen Zettel an seinem Zwinger. Zwar ist er kein reiner Rassehund, doch in ihm vereinen sich die Eigenschaften von Briard, Bernhardiner und die Triebe eines Jagd-Hundes.
Ein kräftiger, intelligenter Mischling. So lag er in seiner Ecke, und lugte mit seinen schönen braunen Augen durch seine Ponyfransen, hin zu den Besuchern, die ihn  argwöhnisch betrachteten.
Die Hoffnung, ein neues Zuhause zu finden hatte er schon längst aufgegeben. Schließlich war sein Aussehen zu dieser Zeit miserabel. Sein Fell war schütter, und er wirkte nicht nur sehr müde und schlapp sondern war es auch. Seine Augen brannten aufgrund einer Bindehautentzündung, weshalb er sie nur ungern öffnete.  Schließlich war er sehr krank. Wie krank ? Wer wusste das damals wirklich. Sian fühlte sich entsprechend und sah keinen Grund sich den Menschen in seiner vollen Größe zu präsentieren. Alle betrachteten ihn nur mitleidig, machten sich vielleicht noch lustig über seinen kahlen Bauch, denn das Fell hatte er sich mit der Zeit aufgrund einer Allergie abgeleckt. Wen interessierte schon, was er in seinem Leben hat durchstehen müssen, bis er hier landete. Er weiß, es war eine schlimme Zeit und er wird es auch so schnell nicht vergessen können. Schließlich war es hier ja auch auszuhalten. Er hatte eigentlich nichts auszustehen. Zu essen gab es reichlich. Worauf sollte er nun noch warten?
Doch konnte er nicht wissen, dass sich sein Leben änderte, als er bei Ingeborg Berger aus der Senne ein neues, richtig schönes Zuhause fand.
Die folgende tierärztliche Untersuchung brachte, wie nicht anders zu erwarten, keine gute Nachricht. Diagnose: Bindehautentzündung, Allergie, übermäßiger Haarausfall, und viel zu wenig rote Blutkörperchen. Das alles machte ihn schlapp und träge.
Sian`s Liebe und Dankbarkeit führte bei Ingeborg Berger zu dem Schluss: „ Den gebe ich nicht wieder her, den bekomme ich schon wieder hin“. Doch alle ärztliche Mühe mit den verschiedensten Anwendungen, Medikamenten und Vitaminbomben brachte  keine Besserung.
Wenn Frauchen mit Sian Gassi ging, musste alle 200 Meter eine Pause eingelegt werden.  Nein nicht lange, Sian musste sich nur einmal kurz hinlegen, etwas ausruhen und dann konnte er weiter trotten. Wenn er sein Bein hob, benötigte er einen  Baum oder einen anderen festen Gegenstand, damit er sich abstützen konnte. Versuchte er es mal ohne diese Hilfsmittel, fiel er um.
Ingeborg Berger machte mit ihrem Hund einen Spaziergang. Sian legte gerade seine übliche Verschnaufpause ein, als ein PET-fit-Berater auf  ihn aufmerksam wurde. Auf die Einladung zum Festessen berichtete Frau Berger von Sian`s schlechtem Gesundheitszustand und schloss mit der bitteren Feststellung, dass sie im letzten halben Jahr schon über 1000 Euro für Tierarztkosten ausgegeben habe. Eine Besserung stellte sich allerdings noch nicht ein.
Sie erklärte sich zu einem Versuch bereit, den Hund  von bisher Trockenfutter auf artgerechte Pet-fit-Nahrung umzustellen. Danach  änderte sich alles so positiv, dass Frau Berger den Pet-fit-Berater freudig mit der Einladung anrief: „Sie müssen unbedingt kommen, und sehen, wie schnell mein Sian von Null auf Hundert kommt!“
Jetzt ist aus dem müden Krieger Sian ein Muskelprotz geworden. Sein Blut ist wieder in Ordnung. Der Juckreiz verschwand. Auch sein Fell unter dem Bauch ist wieder nachgewachsen. Er benötigt keine Medikamente mehr, keine zusätzlichen Vitamine und Dank des sich eingestellten starken Muskelaufbaus ist er bei keinem Rennen mit Gleichgesinnten zu schlagen.
Zur Zeit ist Sian über beide Ohren in die Hündin Fanny aus der Nachbarschaft verliebt. Allerdings rät der Tierarzt leider von einer intensiven  Liebesbeziehung ab, da die Hundedame schon älter ist und sich nicht bester Gesundheit erfreuen darf.  – Schade – es würden bestimmt schöne, interessante Welpen dabei herausspringen. Doch warten wir es ab, noch ist die Hundedame nicht in den Genuss von Pet-fit-Tiernahrung gekommen.
 Sian mit Frauchen für Web

Frau I. B. mit ihrem geliebten Sian

Bericht von
Marco Skradde